
AusbildungEine große Hilfe: Elektronischer Ausbildungsnachweis
Hannover.- (mk) Der elektronische Ausbildungsnachweis erleichtert Betrieben und Auszubildenden den Ausbildungsalltag. Das Projekt „Dokumentieren.Kommunizieren (Do.Ko2) – Mit digitalen Ausbildungsnachweisen motivieren und strukturieren!“ hilft Ausbildungsbetrieben bei der Umstellung der Ausbildungsnachweise auf die elektronische Form.
Nun ist die zweite Runde des Projektes abgeschlossen. Bei einer Abschlussveranstaltung reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sich seit Projektbeginn hinsichtlich der Ausbildung und der Ausbildungsqualität bei ihnen und den Auszubildenden getan hat.
Auf dem Weg zum elektronischen Ausbildungsnachweis besuchten sie verschiedene Workshops, die den Ausbilderinnen und Ausbildern, aber auch den Auszubildenden, Prozesse in der Ausbildung erleichtern sollten, auf die sie gemeinsam zurückblickten. Dabei wurden Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Sprache und Prüfungsvorbereitung, aber auch Cybersicherheit, der Umgang mit Social Media und der Azubi-Knigge bearbeitet. Ziel des Projektes waren die Optimierung betrieblicher Prozesse und Abläufe, sowie die Stärkung der Kommunikation mit den Auszubildenden. Auf einem Zeitstrahl hielten die Ausbilderinnen und Ausbilder fest, wie sich ihre Einstellungen zum elektronischen Ausbildungsnachweis von den ersten Eindrücken bis zu den größten Fortschritten verändert haben.
Gesa Eickhoff vom Betrieb Eickhoff Metallbau hat bereits länger Erfahrung mit dem elektronischen Ausbildungsnachweis. Sie ist schon das zweite Mal beim Projekt dabei und sieht definitiv eine Weiterentwicklung der Ausbildungsnachweisführung in ihrem Betrieb. Zunächst musste sie ihren Mann, Geschäftsführer Carsten Eickhoff, von der digitalen Variante des Berichtsheftes überzeugen, da er selbst ein großer Verfechter des handschriftlich Geschriebenen ist. „Aber wir haben es einfach mal ausprobiert und mittlerweile klappt es sowohl auf Azubiseite als auch bei unseren Ausbildern, die die Hefte nun ortsunabhängig und zeitlich flexibel führen und kontrollieren können, gut.“ Ihr Lehrling, der die elektronische Form in der ersten Runde ausprobierte, zeigte sich engagiert und motiviert in der Führung seiner Ausbildungsnachweise. Besonders praktisch sei auch die Funktion, handschriftliche Notizen als Foto in der App anzuhängen.
Auch Carla Preising von tepu Teppichboden e.K. Alexander Minnich nutzt den elektronischen Ausbildungsnachweis – und das sehr intensiv. „Wir haben einen kaufmännischen Lehrling und 2 Parkettleger in der Ausbildung und sowohl ihnen als auch uns erleichtert es den bürokratischen Teil in der Ausbildung. Wir nutzen auch die Zusatzfunktionen der App, besonders To-Do-Listen lassen sich wunderbar damit bearbeiten und man hat alles auf einen Blick. In Zukunft würde ich es auch gerne noch mehr nutzen als ohnehin schon“, zeigt sich Preising begeistert. (05.03.2025)
Mit dem 01. März 2025 ist das Nachfolgeprojekt Do.Ko 3 gestartet. Sie haben bereits einen elektronischen Ausbildungsnachweis etabliert und Interesse an einer Vernetzung zwischen Ihrem Betrieb, der BBS, dem Prüfungsausschuss und der ÜLU? Dann melden Sie sich jetzt schnell bis zum 16. April 2025 per Mail über doko@hwk-psg.de bei uns und werden Sie einer von fünf begleiteten Betrieben.
Das Projekt „Dokumentieren.Kommunizieren (Do.Ko2) – Mit digitalen Ausbildungsnachweisen motivieren und strukturieren!“ wird finanziert aus Mitteln von:
Wenn Sie den elektronischen Ausbildungsnachweis bereits bei sich im Betrieb etabliert haben und gern die Kommunikation zu Ihrem Prüfungsausschuss und Ihren Lehrkräften in der BBS und ÜLU verbessern möchten, melden Sie sich gerne unter doko@hwk-psg.de an.
Kontakt:
Mitarbeiterin Geschäftsbereich Projekte der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Service GmbH
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